
„Wo geht es hier zur Virtual Reality?“ Faszination Klima- und Erdsystemforschung
Am Sonnabend, dem 7. November 2009, fand auch am KlimaCampus die dritte Nacht des Wissens statt. Gleichzeitig mit 60 anderen wissenschaftlichen Einrichtungen der Hansestadt wurde hier Forschung zum Anfassen und Mitmachen präsentiert. Gefüllte Hörsäle und begeisterte Besucher machten die Nacht am KlimaCampus zum Erfolg.


European Geosciences Union ehrt Prof. Dr. Klaus Fraedrich
In Anerkennung seiner wissenschaftlichen Leistungen wird die European Geosciences Union (EGU) dem Hamburger Meteorologen Prof. Dr. Klaus Fraedrich die Lewis Fry Richardson Medal verleihen. Diese Ehrung wurde von der EGU etabliert, um hervorragende Wissenschaftler anzuerkennen, die im Bereich der Nicht-linearen Geowissenschaften arbeiten. Die Medaille wird während der kommenden Generalversammlung in Wien am 5. Mai 2010 an Prof. Fraedrich im Rahmen eines Festvortrages vergeben.


Heimathafen Hamburg: 20 Jahre interdisziplinäre Meeres- und Klimaforschung
Es war ein abwechslungsreiches, amüsantes und manchmal auch anrührendes Fest: Zum 20. Jahrestag des Zentrums für Meeres- und Klimaforschung (ZMK) erinnerten Gründer Prof. Dr. Jürgen Sündermann und sein Nachfolger im Amt des ZMK-Direktors, Prof. Dr. Hartmut Graßl, an die Anfänge, würdigten die Rolle als Impulsgeber für eine starke und interdisziplinäre Forschung am Standort Hamburg – und plauderten aus ihrem persönlichen ZMK-Nähkästchen.


Internationale Experten am runden Tisch
Am 3. und 4. November traf sich der wissenschaftliche Beirat des Exzellenzclusters CliSAP in den KlimaCampus Räumen am Grindelberg. Das so genannte External Advisory Board (EAB) begleitet die Entwicklung des Clusters und gibt Empfehlungen sowohl hinsichtlich der wissenschaftlichen Fortschritte als auch des Managements. Mitglieder sind international anerkannte Wissenschaftler, Vertreter nationaler und internationaler Wissenschaftsorganisationen sowie anderer Forschungsinstitutionen.


Forschungssatellit SMOS gestartet: Wissenschaftler beobachten erstmals Bodenfeuchte und Salzgehalt aus dem All
Der jüngste Forschungssatellit der „Earth Explorer“-Serie der Europäischen Weltraumorganisation ESA startete in der Nacht zum Montag (1:50 GMT) vom russischen Raumfahrtbahnhof Plesetsk. „Mit dieser Mission erhält die Wissenschaft erstmals flächendeckend Messdaten zur Bodenfeuchte und zum Salzgehalt der Ozeane – Daten, die bisher aufwändig aus Wasser- oder Bodenproben gewonnen werden mussten und längst nicht für alle Regionen zur Verfügung standen“, berichtet Prof. Dr. Detlef Stammer. Stammer leitet das SMOS-Projektbüro am KlimaCampus der Universität Hamburg. Hier werden alle deutschen wissenschaftlichen Vorhaben koordiniert, die mit dem Satelliten SMOS verbunden sind.









