Die rund 3000 Besucherinnen und Besucher der Bundesstraße brachten Neugierde und Enthusiasmus, aber auch viel ernsthafte Besorgnis über den Klimawandel und die Zukunft mit. Und dies passte genau zu unserem Programm, das viele Aspekte rund ums Klima beleuchtete.
Die Jüngsten erkundeten im „Aktiven Kindermuseum“ bei einer Urzeit-Rallye das Geologisch-Paläontologische Museum, puzzleten mit Riesenwürfeln an bunten Klimagrafiken oder erfuhren beim Wasserspiel, wie CO2 im Holz verschwindet. Auch das kleine Modellschiff des Geesthachter Küstenforschungszentrums (GKSS), das über eine beeindruckende, aus Metall gefräste Nordsee glitt, wurde von jungen Leuten geradezu belagert. Bei der Erdbebenstation nebenan konnte der eigene Faustschlag mit dem Seismograph gemessen werden.
Verschiedenste Vorträge zeigten die Facetten des Klimawandels und der Erdsystemforschung. Auf den Abenteuerbericht "Der eisige Wandel" von Arved Fuchs mussten sogar viele Interessierte verzichten, denn der große Hörsaal war schon früh bis auf den letzten Platz besetzt. Auch für die Führungen zum Thema "Virtual Reality" des Deutschen Klimarechenzentrums und die Besichtigungstouren durch den Windkanal mussten die Besucher sich rechtzeitig anmelden, um einen der begehrten Plätze zu bekommen. Die Podiumsdiskussion „Kommunikation des Klimawandels in die Gesellschaft“ mit Journalisten und Wissenschaftlern traf auf großes Interesse und eine rege Beteiligung - viele Zuhörer diskutierten aktiv und differenziert mit.
Die vielen Mitarbeitenden und Studierenden wurden am Ende für die Tage und Wochen der akribischen Vorbereitungen belohnt: Die Resonanz der Öffentlichkeit übertraf alle Erwartungen - ein schöner Erfolg für den KlimaCampus.
Weitere Informationen: www.nachtdeswissens.de

















