Frisch aus der Bremerhavener Werft kommend präsentierte sich die fast 25-jährige METEOR ihren Besuchern in neuem Glanz und für die Zukunft gerüstet: unter anderem mit leistungsfähigeren Kränen, einer Satelliten-Standleitung und neuen Forschungswinden, aber auch mit renovierten Wohnräumen und modernisierter Kombüse. Bei einem Rundgang an Bord besichtigten die Besucher wissenschaftliche Labore und Instrumente und gewannen einen Einblick in die Arbeit der Forscher auf See. An Deck waren ein Kranzwasserschöpfer, der Tauchroboter ROV KIEL 6000 und ein Multischließnetz für Plankton Besuchermagnete. Große und kleine Besucher bearbeiteten Sedimentproben, mikroskopierten in den Laboren und bekamen Lust auf Meeresforschung. Auch der Informationsstand des KlimaCampus war gut besucht, der vor Ort über Studien- und Promotionsmöglichkeiten an der Universität Hamburg und der Graduiertenschule SICSS (School of Integrated Climate System Sciences) informierte.
Bei der kommenden Expedition muss Kapitän Thomas Wunderlich gefährliche Eisfelder umfahren: Im subpolaren Nordatlantik untersucht Prof. Dr. Quadfasel vom KlimaCampus Zirkulation und Transportschwankungen des dortigen Tiefenwassers. Dieses unterhalb von 2000 Metern Tiefe südlich strömende kalte Wasser bildet im Austausch mit dem nördlich strömenden warmen Oberflächenwasser die atlantische Zirkulation und sorgt als „Wärme-Förderband“ für unser mildes europäisches Klima.
22.06.2010
Großes Interesse beim Open Ship auf dem FS METEOR
Rund 5000 Besucher besichtigten am vergangenen Wochenende das Hamburger Forschungsschiff METEOR, das für drei Tage an der Überseebrücke lag. Trotz des durchwachsenen Wetters bildeten sich Besucherschlangen, die das Schiff und seine technische und wissenschaftliche Ausstattung aus der Nähe kennenlernen wollten.












