Möglich wurde das Treffen durch die gemeinsame Förderung der Deutschen Forschungsgemeinschaft, der russischen Foundation for Basic Research und des französichen National Centre for Scientific Research. Organisiert wurde es von Junior-Prof. Lars Kutzbach, Institut für Bodenkunde. Neben Vertretern des Exzellenzclusters CliSAP, nahmen Mitglieder der russischen Tomsk State University und der französichen Paul Sabatier University of Toulouse teil.
Bei diesem ersten Treffen ging es zunächst darum, die jeweilige Erfahrungen und praktische Kenntnisse über die Erfassung der Kohlenstoffbilanz in Wälder und Moorlandschaften auszutauschen. Darüber hinaus wird ein Forschungsprogramm konzipiert, das Kohlenstoffzyklen, Treibhausgas-Emissionen und die nachhaltige Entwicklung von Wald- und Moorlandschaften Westsibiriens zum Gegenstand haben soll. Zu den Vortragsthemen gehörten u.a. Klimaspekte des sibirischen Permafrostes, illegale Abholzung, Städteplanung sowie landwirtschaftlicher Entwicklungen. Ergänzt wurde die Tagung durch Exkursionen zu norddeutschen Moorlandschaften, Forschungsstätten und Behörden.
14.05.2010
Wald und Moor trilateral
Russische, französische und deutsche Wissenschaftler treffen sich am KlimaCampus
Sechs Tage lang trifft sich eine internationale Gruppe von Wissenschaftlern und Behördenvertretern am KlimaCampus zur Erörterung gemeinsamer Forschungsperspektiven. Dabei geht es um die Klimaregulierungsrolle von Wald- und Moorökosystemen – unter landschaftlichen, ökologischen und sozialen Aspekten.











